Aero-Club Ansbach fliegt in der Bundesliga weiter nach vorne

v.l.: Schwanitz, Kuhn, Schuster

Ansbach/Petersdorf - Der Aero-Club Ansbach setzt seinen Aufwärtstrend in der Segelflug-Bundesliga fort. Mit einem starken vierten Platz in der elften Wettbewerbsrunde verbesserte sich das Team im Gesamtklassement um zwei Positionen auf Rang zwölf.

Die Wetterprognosen hatten den Samstag eindeutig als aussichtsreichsten Flugtag vorhergesagt. Entsprechend konzentrierte sich für die Ansbacher Piloten alles auf einen einzigen Wertungstag. „Das lässt wenig Raum für Fehler, da nur ein Renntag zur Verfügung steht“, erklärt Segelflug-Abteilungsleiter Maximilian Gößwein.

Sechs Teams starteten vom Heimatflugplatz Petersdorf, um möglichst schnelle Streckenflüge für die Bundesliga zu absolvieren. Dabei stellten kräftige Höhenwinde von bis zu 35 Stundenkilometern und eine nur schwach ausgeprägte Thermik die Crews vor große Herausforderungen. Bis zur Schwäbischen Alb kamen die Segelflugzeuge zunächst nur langsam voran. Erst der Rückenwind in Richtung Bayerischer Wald sorgte für höhere Geschwindigkeiten. Der Rückflug gegen den Wind verlangte den Pilotinnen und Piloten anschließend nochmals viel Geduld und fliegerisches Können ab.

Besonders anspruchsvoll waren die schwachen und vom Wind zerrissenen Aufwinde, die kaum Fehler verziehen. Für zwei Teams endete der Wettbewerb deshalb vorzeitig. Das Team Wagner/Dr. Müller musste den Flug bereits kurz vor der Schwäbischen Alb abbrechen. Auch Jugendpilot Jan Loskarn erreichte das Ziel nicht und landete auf dem Flugplatz Stilberghof bei Donauwörth.

Dennoch konnte Loskarn wichtige Punkte für die Jugendliga beisteuern. Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Max Mäx belegte er den dritten Tagesplatz. Dadurch verbesserte sich das Ansbacher Nachwuchsteam im Gesamtklassement um acht Plätze. Mäx überzeugte dabei mit einem anspruchsvollen Flug von Ansbach aus im Uhrzeigersinn um München.

Für die Bundesliga-Wertung sammelten schließlich Jürgen Schuster, das Doppelsitzerteam Thomas Schwanitz und Dr. Thomas Kuhn sowie Christian Götz und Max Mäx die entscheidenden Punkte.

„Mit dem vierten Platz in Runde elf unterstreicht der Aero-Club Ansbach seine starke Saison und zeigt, dass er zu Recht zu den besten Segelflugvereinen Deutschlands gehört“, zieht Gößwein zufrieden Bilanz.

Mit Rang vier in der Tageswertung und Platz zwölf in der Bundesliga geht der Aero-Club Ansbach nun mit Rückenwind in die kommenden Wettbewerbsrunden. Gleichzeitig zeigt auch der dritte Tagesplatz der Nachwuchspiloten, dass der Verein sowohl in der Spitze als auch in der Breite hervorragend aufgestellt ist.

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