Anspruchsvoller Auftakt für Ansbacher Segelflieger in der Bundesliga
Ansbach/Petersdorf – Mit herausfordernden Bedingungen ist der Ansbacher Segelflugverein in die neue Saison der Segelflug-Bundesliga gestartet. Am ersten von insgesamt 17 Wertungswochenenden bis Mitte August traten 25 Vereine aus ganz Deutschland gegeneinander an.
Nach dem Aufstieg aus der zweiten Liga im vergangenen Jahr misst sich das Team mit den besten Clubs des Landes. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an Piloten und Material – insbesondere bei schwierigen Wetterlagen wie zum Saisonauftakt.
Denn das Wetter zeigte sich von seiner komplizierten Seite: Schwache Thermik und ein wolkenloser Himmel erschwerten die Orientierung und machten schnelle Streckenflüge nahezu unmöglich. Die Piloten mussten ihr ganzes Können aufbringen, um überhaupt Strecke zu machen. Die Route führte von Ansbach über Beilngries weiter auf die Schwäbische Alb und schließlich über Bad Windsheim zurück.
Im Teamflug gingen das Doppelsitzerteam Schwanitz/Dr. Müller sowie Jürgen Schuster an den Start. Unterstützung kam zudem vom Nachwuchs: Die Junioren Max Mäx und Jan Loskarn flogen parallel vom Flugplatz Burg Feuerstein aus, wo sie an einem Trainingslager des Bayerischen Landesleistungskaders teilnahmen.
Am Samstag erreichte der Verein unter den schwierigen Bedingungen einen respektablen 10. Platz. Am Sonntag jedoch verschoben sich die Wettbewerbsverhältnisse deutlich: Während im Süden weiterhin schwierige Bedingungen herrschten, konnten die norddeutschen Teams von deutlich besserer Thermik profitieren und sich nach vorne schieben. Für die Ansbacher bedeutete das am Ende Rang 18 in der Gesamtwertung des Wochenendes.
Neben dem sportlichen Wettbewerb präsentierte sich der Verein auch der Öffentlichkeit: Im Brückencenter Ansbach wurde ein Segelflugzeug ausgestellt, das zahlreiche Besucher anzog. Interessierte konnten im Cockpit Platz nehmen und sich ein Bild vom lautlosen Flugsport machen.
Mit dieser Aktion möchte der Aero-Club neue Mitglieder gewinnen und die Begeisterung für den Segelflug in der Region weiter stärken. Die nächsten Wettbewerbsrunden werden zeigen, ob sich das Team in der Bundesliga etablieren kann.