Von Ansbach rund um Stuttgart für die Bundesliga
Ansbach/Petersdorf - Mit einem starken Mannschaftsergebnis hat der Aero-Club Ansbach am vergangenen Wochenende wichtige Punkte in der Segelflug-Bundesliga gesammelt. Sieben Teams gingen von Petersdorf aus an den Start und nutzten die guten Wetterbedingungen für anspruchsvolle Streckenflüge.
Im reinen Segelflug, allein getragen von thermischen Aufwinden, legten die Piloten Distanzen von bis zu 500 Kilometern zurück. Besonders mutig zeigte sich das Doppelsitzer-Team Dr. Müller und Wagner. Ihre Route führte vom Heimatflugplatz Petersdorf südlich an Stuttgart vorbei bis an den Rand des Schwarzwalds. Auf dem Rückweg passierten sie den Großraum Stuttgart nördlich. Aufgrund des engen Luftraums rund um den internationalen Flughafen Stuttgart, der kaum Platz für Segelflugzeuge lässt, ließ die Strecke kaum Spielraum für Fehler. Die riskante Routenwahl wurde jedoch belohnt und brachte wertvolle Punkte für die Vereinswertung.
Die größte Distanz und schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit des Wochenendes flog Christian Mäx. Seine Strecke führte ihn über die Schwäbische Alb bis in den Bayerischen Wald und wieder zurück. Auch Maximilian Gößwein sammelte auf einer ähnlichen Route wichtige Bundesliga-Punkte für den Aero-Club.
Zum guten Mannschaftsergebnis trug außerdem Vereinspräsident Dr. Thomas Kuhn bei. Nach seiner Landung betonte er die Bedeutung eines geschlossenen Mannschaftsauftritts: „Wir müssen jedes Wochenende konzentriert und mit möglichst vielen Teams ins Rennen gehen, um am Ende den Klassenerhalt zu sichern.“
Mit Platz zehn unter 25 teilnehmenden Vereinen in der siebten Wettbewerbsrunde festigte der Aero-Club Ansbach seine Position im Kampf um den Verbleib in der höchsten deutschen Segelflug-Liga.